„Solange ihr nicht in der Lage wart, dieses große Werk, eine Vereinigung gegensätzlicher Kräfte, ein Werk von langer Arbeit und endlosem Lob, praktisch zu vollbringen, hätte man bei der Reduzierung der königlichen Macht, die allein in der Lage war, die verhältnismäßig heterogene Masse eurer Staaten zusammenzuhalten, äußerste Vorsicht walten lassen müssen. Aber heute sind alle diese Überlegungen unvernünftig. Wozu sollten wir über die Grenzen der königlichen Macht diskutieren? Euer König ist im Gefängnis. Wozu also über das Maß und den Standard der Freiheit spekulieren? Ich bezweifle sehr, sehr stark, dass Frankreich überhaupt reif für die Freiheit ist, egal nach welchem Maßstab. Die Menschen sind für die bürgerliche Freiheit genau in dem Maße geeignet, in dem sie geneigt sind, ihren eigenen Begierden moralische Ketten anzulegen, - in dem Maße, in dem ihre Liebe zur Gerechtigkeit größer ist als ihre Habgier, - in dem Maße, in dem ihr gesunder und nüchterner Verstand größer ist als ihre Eitelkeit und Anmaßung, - in dem Maße, in dem sie eher geneigt sind, auf die Ratschläge der Weisen und Guten zu hören als auf die Schmeicheleien der Schurken. Die Gesellschaft kann nicht bestehen, wenn nicht irgendwo eine den Willen und die Begierde beherrschende Macht vorhanden ist; und je weniger davon im Innern vorhanden ist, desto mehr muss es außerhalb geben. Es ist in der ewigen Verfassung der Dinge vorgesehen, dass Menschen mit unmäßigem Verstand nicht frei sein können. Ihre Leidenschaften schmieden ihre Fesseln.“

Edmund Burke warnt: Freiheit erfordert moralische Reife und Selbstdisziplin – ohne sie ist wahre Freiheit unmöglich.

Dieses Zitat betont die Verbindung zwischen Freiheit und Selbstdisziplin in einer Gesellschaft und warnt davor, Freiheit ohne innere Reife und moralische Kontrolle zu erwarten.

Edmund Burke war ein irisch-britischer Staatsmann, Philosoph und Schriftsteller des 18. Jahrhunderts, bekannt als Begründer des modernen Konservatismus.

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Zitat von Edmund Burke über Freiheit, moralische Reife und gesellschaftliche Macht


Edmund Burke über Freiheit: Warum moralische Reife der Schlüssel zur wahren Freiheit ist

Edmund Burke (1729–1797) war ein anglo-irischer Staatsmann, Autor und Philosoph. Er ist vor allem für seine politischen Schriften bekannt, die eine der wichtigsten Grundlagen des Konservatismus bilden. Burke war ein scharfer Kritiker der Französischen Revolution und plädierte für eine behutsame Reform und die Erhaltung traditioneller Institutionen.

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Zitat über Volk und Politik von JuvenalCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Jetzt, wo niemand mehr unsere Stimmen kauft, hat die Öffentlichkeit ihre Sorgen längst abgestreift; denn das Volk, das einst Befehle, Konsuln, Legionen und alles andere verlieh, mischt sich jetzt nicht mehr ein und sehnt sich nur noch nach zwei Dingen – Brot und Spiele." Juvenal