„Dass „Veränderungen uns Unbehagen bereiten“, ist mittlerweile eine der am häufigsten verbreiteten, am weitesten akzeptierten und am wenigsten hinterfragten Halbwahrheiten überhaupt. Es ist nicht die Veränderung an sich, die uns Unbehagen bereitet; es ist nicht einmal eine Veränderung, die mit einer großen Herausforderung verbunden ist. Vielmehr sind es Veränderungen, die uns das Gefühl geben, den Gefahren, von denen wir „wissen“, dass sie bestehen, schutzlos ausgeliefert zu sein – und genau das löst in uns Angst aus.“

Robert G. Kegan erklärt, dass Angst nicht durch Veränderung an sich entsteht, sondern durch das Gefühl von Schutzlosigkeit vor bekannten Gefahren.

Veränderung verursacht nicht per se Angst, sondern das Gefühl von Schutzlosigkeit gegenüber bekannten Gefahren.

Robert G. Kegan ist ein US-amerikanischer Entwicklungspsychologe und Autor.

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Veränderung und Angst – Robert G. Kegan

Robert G. Kegan ist ein Entwicklungspsychologe, Autor und emeritierter Professor für Erwachsenenbildung und berufliche Entwicklung an der Harvard Graduate School of Education. Er hat als praktizierender Psychologe und Therapeut gearbeitet und sich auf berufliche Weiterbildung und Veränderungsprozesse spezialisiert. Zusammen mit Lisa Lahey gründete er Minds at Work, eine Beratungseinrichtung für Menschen und Organisationen.

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"Eine halbe Wahrheit ist die schlimmste aller Lügen, weil sie teilweise verteidigt werden kann." Solon
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"In seinen wichtigen sozialpsychologischen Experimenten mit Studenten stellte Asch in einfachen Tests fest, dass mehr als ein Drittel seiner Testpersonen einer IRRTÜMLICHEN MEHRHEITSMEINUNG nachgaben, und 75 Prozent der Versuchsprobanden stimmten in unterschiedlichem Maße der Mehrheit zu. Bei vielen Personen ist das Gewicht der Autorität wichtiger als die Qualität der Autorität." Joost A.M. Meerloo
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"Die Angst vor der Freiheit ist die Angst davor, Verantwortung zu übernehmen." Joost A.M. Meerloo
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"Der Drang, die Menschheit zu retten, ist fast immer nur ein falsches Deckmäntelchen für den Drang, zu herrschen." Henry Louis Mencken
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"Der Mensch kann viele Rollen spielen und subjektiv überzeugt sein, dass jede von ihnen er selbst ist. Tatsächlich aber spielt er jede Rolle gemäß seinen Vorstellungen davon, was die Menschen um ihn herum von ihm erwarten. Und bei vielen Menschen, wenn nicht sogar bei den meisten, wird die wahre Persönlichkeit vollständig von der Pseudopersönlichkeit erstickt." Erich Fromm
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"Unmöglich ist nur ein großes Wort, das oft von kleinen Menschen benutzt wird – von denen, die es bequemer finden, in der Welt zu bleiben, die sie vorgefunden haben, statt ihre eigene Kraft zu nutzen, sie zu verändern. Unmöglich ist kein Fakt, sondern eine Meinung. Kein endgültiges Urteil, sondern eine Herausforderung. Unmöglich bedeutet nicht das Ende – sondern Möglichkeit. Und vor allem: Es ist nur vorübergehend. In Wahrheit ist nichts wirklich unmöglich." Muhammad Ali