„Man braucht einen Staat, der für eine Rechtsordnung sorgt, für Stabilität, die Durchsetzung von Eigentumsrechten und Verträgen, die Festlegung von Regeln und Vorschriften – sozusagen der Spielregeln – und der bestimmte gemeinschaftliche Güter und Dienstleistungen, öffentliche Leistungen, bereitstellt. Mehrere Leute haben versucht, dies zu beziffern, und sind auf Werte wie Staatsausgaben in Höhe von 15 Prozent des Bruttoinlandsprodukts gekommen. In der modernen Welt ist dieser Anteil auf 40 Prozent oder mehr gestiegen. Wir liegen also weit über dem Optimum – wobei sich das leichter sagen lässt, als zu bestimmen, wo dieses Optimum liegt.“

James M. Buchanan erklärt die Rolle des Staates bei Rechtsordnung und öffentlicher Versorgung und diskutiert Grenzen des Staatsanteils am BIP.

James M. Buchanan erläutert die Notwendigkeit eines Staates zur Sicherung von Rechtsordnung und öffentlicher Versorgung, diskutiert aber zugleich die mögliche Überschreitung des optimalen Staatsanteils.

James M. Buchanan war ein US-amerikanischer Ökonom und Nobelpreisträger, bekannt für seine Arbeiten zur Public-Choice-Theorie.

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James M. Buchanan über Staatsfunktion und optimales Staatsmaß

James M. Buchanan (1919–2013) war ein amerikanischer Ökonom, der vor allem durch die Entwicklung der Public-Choice-Theorie, welche das Verhalten von Politikern und Bürokraten unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten untersucht, bekannt wurde. Für seine Beiträge zur Wirtschaftswissenschaft wurde ihm 1986 der Nobelpreis verliehen.

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