„Ein totalitärer Staat ist im Grunde eine Theokratie, und die herrschende Kaste muss, um ihre Stellung zu behaupten, als unfehlbar gelten. Da jedoch in der Praxis niemand unfehlbar ist, ist es häufig notwendig, vergangene Ereignisse nachträglich umzuschreiben, um den Anschein zu erwecken, dass dieser oder jener Fehler niemals gemacht wurde oder dass dieser oder jener imaginäre Triumph tatsächlich stattgefunden hat.“

George Orwell über totalitäre Herrschaft, den Anspruch auf Unfehlbarkeit und die nachträgliche Umschreibung der Geschichte.

George Orwell beschreibt, wie totalitäre Herrschaft durch den Anspruch auf Unfehlbarkeit und die nachträgliche Verfälschung der Vergangenheit stabilisiert wird.

George Orwell war ein britischer Schriftsteller, Journalist und Sozialkritiker, bekannt für seine kritischen Romane über Totalitarismus und politische Macht.

Zitatbild von George Orwell über Totalitarismus, Unfehlbarkeit und die nachträgliche Umschreibung vergangener Ereignisse

George Orwell: 142 Zitate

Translation or original: 🇺🇸Click here

Yoice als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen




3.0 / 5

Zitat-Authentizität
✔ Originalquelle bestätigt

i

Semantischer Gedankenraum von George Orwell

Fun Fact: George Orwell ähnelt sich in seinem semantischen Gedankenraum selbst am stärksten.

George Orwell über Totalitarismus und Geschichtsfälschung

George Orwell, geboren als Eric Arthur Blair (1903–1950), war ein englischer Schriftsteller, Essayist und Journalist. Seine Werke, darunter '1984' und 'Animal Farm', sind bedeutende Klassiker der politischen Literatur, die totalitäre Systeme und gesellschaftliche Ungerechtigkeiten entlarven.

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar