„Stellen Sie sich vor, Königin Elisabeth I. hätte zu ihrer Zeit die Möglichkeit gehabt, ein Monopol auf Spielkarten im Königreich zu vergeben. Sie wusste, dass sie es einem ihrer Höflinge übertragen würde. Daraufhin hätten all diese Höflinge versucht, sich bei ihr einzuschmeicheln. Unterdessen hätten sie nichts zur Wirtschaftsleistung des Königreichs beigetragen; vielmehr hätten sie Ressourcen verschwendet, um sich einen einzigen Preis zu sichern. Das ist, mehr oder weniger, Rent-Seeking.“

James M. Buchanan erläutert Rent-Seeking anhand von Königin Elisabeth I. und einem Monopol auf Spielkarten im Königreich.

Zitat von James M. Buchanan erklärt das Konzept des Rent-Seeking anhand historischer Beispiele.

James M. Buchanan war ein US-amerikanischer Ökonom und Nobelpreisträger, bekannt für seine Arbeiten zur Public-Choice-Theorie.

Zitatgrafik von James M. Buchanan zum Thema Rent-Seeking und wirtschaftliche Ressourcenverschwendung

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James M. Buchanan über Rent-Seeking: Das Beispiel von Königin Elisabeth I.

James M. Buchanan (1919–2013) war ein amerikanischer Ökonom, der vor allem durch die Entwicklung der Public-Choice-Theorie, welche das Verhalten von Politikern und Bürokraten unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten untersucht, bekannt wurde. Für seine Beiträge zur Wirtschaftswissenschaft wurde ihm 1986 der Nobelpreis verliehen.

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