„Sobald ein Finanzausgleichssystem besteht, wie in Kanada, entstehen durch seine Aufrechterhaltung gewaltige bürokratische Besitzstände – sozusagen bürokratische Renten. Wollte man zu einem System übergehen, das die Transferleistungen direkt an Einzelpersonen auszahlt, indem zur Anpassung an die Finanzkraft der Provinzen unterschiedlich hohe Bundessteuersätze auf das Einkommen erhoben werden – was ich bevorzugen würde –, stieße man auf massiven Widerstand der Bürokratie. Die Menschen würden versuchen, die Renten zu schützen, die ihnen das gegenwärtige institutionelle System verschafft.“

James M. Buchanan erläutert bürokratische Renten und Widerstand gegen Reformen im kanadischen Finanzausgleichssystem.

Zitat über bürokratische Strukturen und Widerstand gegen Reformen im Finanzausgleichssystem.

James M. Buchanan war ein US-amerikanischer Ökonom und Nobelpreisträger, bekannt für seine Arbeiten zur Public-Choice-Theorie.

James M. Buchanan über bürokratische Besitzstände im Finanzausgleichssystem

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James M. Buchanan über bürokratische Besitzstände im Finanzausgleichssystem

James M. Buchanan (1919–2013) war ein amerikanischer Ökonom, der vor allem durch die Entwicklung der Public-Choice-Theorie, welche das Verhalten von Politikern und Bürokraten unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten untersucht, bekannt wurde. Für seine Beiträge zur Wirtschaftswissenschaft wurde ihm 1986 der Nobelpreis verliehen.

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