"Man wirft den jungen Leuten den Gebrauch der Gewalt vor. Sind wir denn aber nicht in einem ewigen Gewaltzustand? Weil im Kerker geboren und großgezogen sind, merken wir nicht mehr, dass wir im Loch stecken mit angeschmiedeten Händen und Füßen und einem Knebel im Munde. Was nennt Ihr denn gesetzlichen Zustand? Ein Gesetz, das die große Masse der Staatsbürger zum fronenden Vieh macht, um die unnatürlichen Bedürfnisse einer unbedeutenden und verdorbenen Minderzahl zu befriedigen? Und dies Gesetz, unterstützt durch eine rohe Militärgewalt und durch die dumme Pfiffigkeit seiner Agenten, dies Gesetz ist eine eweige, rohe Gewalt, angetan dem Recht und der gesunden Vernunft, und ich werde mit Mund und Hand dagegen kämpfen, wo ich kann."
Karl Georg Büchner
Karl Georg Büchner war ein deutscher Schriftsteller, Mediziner, Naturwissenschaftler und Revolutionär des 19. Jahrhunderts.
Dieses Zitat verdeutlicht die kritische Haltung Büchners gegenüber gesellschaftlicher Unterdrückung und Gewalt als Mittel der Machtausübung – ein Aufruf, ungerechte Systeme mit Mut und Entschlossenheit zu bekämpfen.
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Karl Georg Büchner Zitate: Revolution, Mut und der Kampf gegen Ungerechtigkeit
Entdecken Sie kraftvolle Zitate von Karl Georg Büchner über Gewalt, Revolution und den mutigen Kampf gegen gesellschaftliche Ungerechtigkeit.
Karl Georg Büchner (1813–1837) war ein bedeutender deutscher Schriftsteller, Arzt, Naturwissenschaftler und politischer Revolutionär. Trotz seines frühen Todes hinterließ er mit Werken wie „Woyzeck“ und „Dantons Tod“ bedeutende literarische Spuren, die bis heute wirken.


