„Die ewige Wiederkehr neuer Formen unerträglicher Knechtschaft, und mit ihnen auch neuer Formen des Widerstands, zeigt, dass die menschliche Geschichte kein progressiver Vormarsch auf ein absolutes Wissen, ein Absterben des Staates oder ein Ende der Geschichte hin ist, sondern ein konstanter Kampf um unsere eigene Unterordnung, eine immer wieder neu zu führende Schlacht um die Herstellung unserer Subjektivität, von uns selbst als Subjekten. Wenn wir einmal die immer wiederkehrende Natur dieses Kampfes verstanden haben, dann und nur dann werden wir unsere Aufgabe erkennen, die sich uns heute und für die Zukunft stellt: nämlich den stets andrängenden Gestalten tyrannischer Macht zu widerstehen, jenem brutalen Verlangen nach Unterwerfung, den andauernden und immer wieder neuen Versuchen, durch Angst, Terror und absolute Herrschaft zu regieren.“

Bernard Edouard Harcourt über den ewigen Kampf gegen Tyrannei und die Erschaffung unserer Subjektivität im Kontext menschlicher Geschichte.

Dieses Zitat erinnert uns daran, dass Geschichte kein linearer Fortschritt ist, sondern ein andauernder Kampf um Freiheit und Selbstbestimmung. Die Erkenntnis dieser Wiederkehr befähigt uns, maßgeblich gegen Unterdrückung und Tyrannei zu handeln.

Bernard Edouard Harcourt ist ein französisch-amerikanischer Philosoph und Rechtswissenschaftler, der für seine kritischen Analysen von Machtstrukturen und dem Widerstand dagegen bekannt ist.

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Zitat von Bernard Edouard Harcourt über die ewige Wiederkehr der Tyrannei und des Widerstands


Bernard Edouard Harcourt Zitat: Die ewige Wiederkehr der Tyrannei und des Widerstands

Bernard Edouard Harcourt ist Professor für Rechtswissenschaften an der Columbia University. Er forscht vor allem im Bereich der kritischen Theorie, politischen Philosophie und den Dynamiken von Macht und Widerstand. Seine Arbeiten bieten tiefgründige Einblicke in Mechanismen politischer Unterdrückung und gesellschaftlicher Gegenbewegungen.

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Zitat über Volk und Politik von JuvenalCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Jetzt, wo niemand mehr unsere Stimmen kauft, hat die Öffentlichkeit ihre Sorgen längst abgestreift; denn das Volk, das einst Befehle, Konsuln, Legionen und alles andere verlieh, mischt sich jetzt nicht mehr ein und sehnt sich nur noch nach zwei Dingen – Brot und Spiele." Juvenal
Zitat von Erich Fromm über menschliche Rollen und PseudopersönlichkeitCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Der Mensch kann viele Rollen spielen und subjektiv überzeugt sein, dass jede von ihnen er selbst ist. Tatsächlich aber spielt er jede Rolle gemäß seinen Vorstellungen davon, was die Menschen um ihn herum von ihm erwarten. Und bei vielen Menschen, wenn nicht sogar bei den meisten, wird die wahre Persönlichkeit vollständig von der Pseudopersönlichkeit erstickt." Erich Fromm
Zitat von Unbekannt über die Wahrheit und LügeCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Es gibt ja zwei Formen, wie man sozusagen Herrschaft ausübt. Das eine ist die alte, die wir alle kennen: das ist Unterdrückung. Und dann habe ich hier im Westen noch eine andere kennengelernt, die ich bisher gar nicht so gedacht hatte. Das ist Verführung. Verführung ist was ganz Heimtückisches. Weil gegen Bevormundung und Gewalt, Herrschaft, kannst du dich wenigstens wehren. Dann bleibst du Subjekt. Du kannst sagen: 'Ich bin, hier stehe ich, ich kann nicht anders.' Einer, der verführt ist, der steht da und weiß gar nicht, wo er ist. Der schützt seine Verführer. Und so einer wird dann natürlich auch immer dazu beitragen, dass das Verführungssystem erhalten bleibt. Und deshalb ist das in vielem hier eine Form der Herrschaftssicherung, die Menschen zu Verführten zu machen, anstatt sie zu unterdrücken. Hat übrigens auch schon die Kirche gewusst." Gerald Hüther