„Ein Aphorismus ist niemals genau wahr; er ist entweder eine Halbwahrheit oder eineinhalb Wahrheiten.“

Karl Kraus beschreibt den Aphorismus als eine Form der Wahrheit, die entweder halb oder eineinhalb Wahrheiten darstellt.

Dieser Aphorismus von Karl Kraus hebt die Mehrdeutigkeit und subjektive Wahrheit in Aphorismen hervor.

Karl Kraus war ein österreichischer Schriftsteller, Publizist, Satiriker, Lyriker, Aphoristiker und Dramatiker.

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Zitat von Karl Kraus über die Natur von Aphorismen und Wahrheit


Aphorismus zur Wahrheit von Karl Kraus

Karl Kraus (1874–1936) war ein bedeutender österreichischer Schriftsteller und Publizist, bekannt für seine scharfsinnige Satire und kritische Auseinandersetzung mit Politik und Gesellschaft. Er war eine prägende Figur der Wiener literarischen Avantgarde und verfasste zahlreiche Aphorismen, Essays und Dramen. Sein Werk zeichnet sich durch eine polemische Sprache und den engagierten Kampf gegen Heuchelei und Machtmissbrauch aus.

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Zitat von Franz Hörmann über die dunkle religiöse Ära und die WissenschaftCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Also, wir sind nicht im wissenschaftlichen Zeitalter, sondern im dunkelsten religiösen Zeitalter verschiedener Kulte, ja, die als Gemeinsamkeit, als Schnittmenge, alle haben, die Menschen zu versklaven und geistig klein zu halten. Ja, das ist das kurze Fazit beim Überblick über die verschiedenen Fachrichtungen der Wissenschaften." Franz Hörmann
Zitat von Richard Charles Lewontin über Wissenschaft und MaterialismusCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Unsere Bereitschaft, wissenschaftliche Behauptungen zu akzeptieren, die dem gesunden Menschenverstand widersprechen, ist der Schlüssel zum Verständnis des tatsächlichen Konflikts zwischen Wissenschaft und dem Übernatürlichen. Wir stellen uns auf die Seite der Wissenschaft – trotz der offensichtlichen Absurdität einiger ihrer Konstrukte, trotz ihres Versagens, viele ihrer extravaganten Versprechen in Bezug auf Gesundheit und Leben einzulösen, und trotz der Toleranz der wissenschaftlichen Gemeinschaft gegenüber unbegründeten erfundenen Geschichten –, weil wir eine vorgefasste Verpflichtung haben, nämlich die Verpflichtung gegenüber dem Materialismus. Es ist nicht so, dass die Methoden und Institutionen der Wissenschaft uns irgendwie dazu zwingen, eine materielle Erklärung der phänomenalen Welt zu akzeptieren, sondern im Gegenteil: Wir sind durch unser a priori-Bekenntnis zu materiellen Ursachen gezwungen, einen Untersuchungsapparat und eine Reihe von Konzepten zu schaffen, die materielle Erklärungen hervorbringen – ganz gleich, wie sehr sie der Intuition widersprechen, ganz gleich, wie rätselhaft sie für den Uneingeweihten erscheinen mögen. Darüber hinaus ist dieser Materialismus absolut, denn wir dürfen einem göttlichen Fuß keinen Platz in der Tür einräumen." Richard Charles Lewontin