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Unser entsetzlicher Speiseplan (+)
Fleisch essen soll laut moderner Auffassung für den Menschen normal und natürlich sein. Die Produzenten des Fleischs, also Teile des Leichnams der Tiere, halten ihre Masthallen und Schlachtfabriken für die Öffentlichkeit und für die Verbraucher jedoch möglichst verborgen. Es gibt keine Führungen von Schulklassen, keine Besuche von Privatpersonen durch diese Gebäude, dabei wäre es für die Verbraucher doch sicherlich einmal interessant zu erfahren, woher der Belag auf ihrem Brot, der Sonntagsbraten an der festlich gedeckten Tafel, und die Wurst auf dem Rost beim sommerlichen Grillen kommt?!
Die Fleischindustrie weiß schon sehr genau, warum sie ihre Betriebe ausreichend gegen Besuche und neugierige Blicke sichert. Denn jedem Besucher und Betrachter der zu schlachtenden Tiere wird klar, daß sie fühlende, denkende Lebewesen sind. Ihr Instinkt sagt ihnen bereits beim Einladen in die Transporter, daß es nach dieser herzlosen Behandlung im Mastbetrieb seit Geburt an, nicht in die Freiheit geht, sondern ihr letzter Gang im Tod enden wird. Sie wollen entkommen, sie hören die Schreie und riechen das ausströmende Blut.




