„Wir haben die Macht. Wir entscheiden, was hot ist. Wenn wir nicht hingehen, geht niemand hin. Wenn wir nicht unterstützen, unterstützt niemand. Wir kontrollieren, was cool ist, wir kontrollieren, was hot ist. Wir kontrollieren, was eure Kinder hören, wozu sie tanzen, wir kontrollieren, was ein Videospiel ist, wir kontrollieren, wie sie ihre Hosen tragen, wie sie die Hosen runterhängen lassen … wir kontrollieren einfach alles.“
Dieses Zitat ist authentisch und stammt direkt aus der offiziellen Berichterstattung von Billboard (dem renommiertesten Musikmagazin der Branche) über die Rede von Sean „Diddy“ Combs bei der Clive Davis & Recording Academy Pre-Grammy Gala am 25. Januar 2020.
Der berühmte Teil mit „We control everything“ („Wir kontrollieren alles“ – inklusive was cool ist, wie Kids die Hosen tragen usw.) war genau der Höhepunkt seiner Kritik: „Truth be told, hip-hop has never been respected by the Grammys. Black music has never been respected by the Grammys to the point that it should be.“ („Die Wahrheit ist: Hip-Hop wurde von den Grammys nie respektiert. Schwarze Musik wurde von den Grammys nie so respektiert, wie sie es verdient hätte.“)
Und er gab ihnen quasi eine Frist: „You’ve got 365 days to get this shit together.“ („Ihr habt 365 Tage, um das in den Griff zu kriegen.“)
Sean „Diddy“ Combs wollte damit sagen, dass schwarze/Hip-Hop-Kultur kulturell die Macht hat (Trends setzen, Jugend beeinflussen, Milliarden einspielen), aber die Grammys diese Macht und diesen Einfluss nicht anerkennen und stattdessen weiße Künstler bevorzugen – eine klare Anklage von institutionellem Rassismus bzw. systematischer Benachteiligung in der Musikpreis-Vergabe.
Sean „Diddy“ Combs spricht mit großer Überzeugung davon, dass Musik – insbesondere Hip-Hop – als Werkzeug für Social Engineering (also gezielte gesellschaftliche Steuerung, insbesondere bei Minderjährigen) genutzt wird. Das ist keine Randmeinung. Viele Menschen, darunter prominente Künstler, teilen diese Sicht oder zumindest Teile davon.
„Noch nie gab es eine Kunstform, welche sich so exklusiv an die Kinder wandte. Das Musikgeschäft ist darin einzigartig, dass es sich fast nur an die Kinder richtet.“
„Hauptsache, man kriegt die Kinder. Man nagelt sie fest, wenn sie noch jung sind, unterzieht sie einer Gehirnwäsche und hat sie dann für den Rest ihres Lebens.“
„Wir haben es hier mit einer Kultur von Teenagern zu tun, die gleichzeitig fernsehen, ihre Hausaufgaben machen und Musik hören können. Der stärkste Appell, den man machen kann, ist emotional. Wenn man es schafft, ihre Emotionen zu wecken und sie ihre Logik vergessen zu lassen, dann hat man sie. Bei MTV werben wir nicht um die 14-Jährigen – sie gehören uns.“
Robert (Bob) Pittman (1982 im Philadelphia Inquirer; Gründer von MTV, ehemaliger COO von AOL Time Warner, Vorsitzender von Clear Channel Media und Gründer von iHeartMedia – er hat einen Großteil des Unterhaltungsangebots kontrolliert, das Hollywood in den letzten Jahrzehnten hervorgebracht hat.)
Social Engineering ist das Stichwort zu unserem Infotainment: „Sprechen Sie mit Ihrer Tochter, bevor die Schönheits-, Musikindustrie oder OnlyFans es tut!“
Mit zum Teil verstörenden Beiträgen von Dimitri Legrand und Ian Carroll im Interview bei Candace Owens zum Thema OnlyFans – das sich nahtlos in unsere Reihe zum Thema okkulte Musikindustrie einfügt.
Sprechen Sie mit Ihrer Tochter, bevor die Schönheits-, Musikindustrie oder OnlyFans es tut!
Synchronisation und Aufarbeitung: MOYO Film - Videoproduktion
Musik:Chante Moore - Straight Up
Schnitt, Arrangement, Bearbeitung: Jan (yoice.net)
© yoice.net | moyo-film.de
Eine Vervielfältigung oder Spiegelung des Videos ist weder erwünscht noch erlaubt!



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