Wer entscheidet eigentlich, welche Nachrichten wir sehen – und welche nicht?
Warum dominieren manche Themen tagelang die Schlagzeilen, während andere kaum Beachtung finden? Handelt es sich dabei lediglich um journalistische Entscheidungen – oder wirken im Hintergrund wirtschaftliche, politische und strukturelle Einflüsse?
Mit genau dieser Frage beschäftigten sich der Sprachwissenschaftler Noam Chomsky und der Ökonom Edward S. Herman bereits Ende der 1980er-Jahre. In ihrem bekannten Propagandamodell beschreiben sie Mechanismen, durch die Massenmedien Inhalte auswählen, gewichten und präsentieren. Ihrer These zufolge entstehen dadurch bestimmte Sichtweisen auf die Welt, ohne dass es einer zentralen Steuerung bedarf.
In diesem audiovisuellen Medien-Kunstprojekt werfen wir einen Blick auf die Grundgedanken dieses Modells und fragen, welche Rolle Eigentumsverhältnisse, wirtschaftliche Interessen, politische Macht und öffentliche Meinungsbildung heute spielen. Ist das Propagandamodell auch Jahrzehnte nach seiner Veröffentlichung noch aktuell? Oder hat sich die Medienlandschaft grundlegend verändert?
Ein Video über Medien, Wahrnehmung und die Frage, wie öffentliche Wirklichkeit entsteht – und warum kritisches Hinterfragen für eine offene Gesellschaft unverzichtbar bleibt.
Dies ist eine Teaser-Version. Die vollständige Analyse steht Ihnen im Community-Bereich zur Verfügung.
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