„Wenn man einem Astronomen fragt, warum die Sonne aus Gas ist, einfach mal diese einfache Frage stellt: Warum ist die Sonne aus Gas? Dann wird er nicht in der Lage sein, die Frage zu beantworten, außer zu behaupten, dass sie zu heiß ist, um irgendetwas anderen als ein Gas zu sein. Wenn man bei der Sonne falsch liegt, dann liegt man bei der ganzen Astronomie falsch. Es ist also äußerst wichtig, dass wir den Aggregatzustand der Sonne korrekt bestimmen. Die Annahme eines neuen Aggregatzustands der Sonne würde zu einem Zusammenbruch der ganzen Astronomie führen.

Nun ist die vermeintliche Temperatur der Sonne offensichtlich nichts als die Temperatur der Sonnenstrahlen“ (Max Planck), er spricht hier über das kontinuierliche Spektrum, gänzlich abhängig von der Art der Strahlen, und daher eine Eigenschaft der Strahlen und nicht eine Eigenschaft der Sonne selbst. Er betont also hier, dass es nicht eine Eigenschaft der Sonne ist. Deswegen wäre es nicht nur praktischer, sondern auch korrekter, diese Bezeichnung direkt anzuwenden, anstatt von einer fiktiven Temperatur der Sonne zu sprechen, welche durch die Einführung einer Vermutung Bedeutung verliehen wird, die der Wirklichkeit nicht standhält.“

Dr. Pierre-Marie Robitaille, The Ohio State University

1 Kommentar
  1. Jan sagte:

    Warum ein Radiologieprofessor aus Ohio eine Revolution der Astrophysik auslösen könnte

    In den zahlreichen Youtube-Kommentaren zu den Vorträgen von Pierre-Marie Robitaille, Professor an der Ohio State University, findet sich eine etwas aus der Reihe fallende Bemerkung: Die Tochter einer Patientin bedankt sich überschwänglich, dass dank einer von Robitaille entwickelten Technik der Tumor ihrer Mutter so frühzeitig entdeckt worden sei, dass sie geheilt werden konnte. In der Tat hielt Robitaille zeitweise sogar den „Weltrekord“ in hochauflösender Kernspintomographie.

    Man möchte meinen, dass ein Forscher an der Spitze der wissenschaftlichen Hierarchie nicht freiwillig in einem anderen Gebiet ganz unten anfängt. Dennoch widmet sich Robitaille seit mehr als zehn Jahren der der Grundlagenphysik, und seine Ergebnisse könnten dazu führen, dass Teile der Astrophysik neu geschrieben werden müssen. Aber der Reihe nach.
    Stimmt ein uraltes Gesetz?

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